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Schlossmuseum

Schloss Johannisburg

Schloss Johannisburg zählt zu den bedeutendsten Schlossbauten der deutschen Renaissance und wird von der Bayerischen Schlösserverwaltung betreut.

Zu besichtigen sind derzeit die Schlosskapelle mit Renaissancealtar, Kanzel und Portalskulpturen von Hans Juncker, die Korkmodellsammlung und das Städtische Schlossmuseum. Aufgrund der Generalsanierung sind die Paramentenkammer und die fürstlichen Wohnräume bis auf Weiteres geschlossen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

  • Baugeschichte

    Die Vierflügelanlage wurde zwischen 1605 und 1614 unter dem Mainzer Erzbischof und Kurfürsten Johann Schweickard von Kronberg von dem Straßburger Baumeister Georg Ridinger erbaut. Der erhaltene Bergfried, der im Markgräflerkrieg 1552 zerstörten Burg, wurde in den Neubau intergriert.

    Bis zum Jahre 1803 war das Schloss die Zweitresidenz der Mainzer Kurfürsten und Erzbischöfe. Im 2. Weltkrieg wurde das Schloss schwer getroffen. Bis 1964 erfolgte die Instandsetzung. Seit 1972 sind Teile der Städtischen Sammlungen in Schloss Johannisburg ausgestellt.

     Schloss Johannisburg im Sommer. Foto: Kongress- und Touristikbetriebe der Stadt Aschaffenburg (Till Benzin)

    Schloss Johannisburg im Sommer.

  • Städtisches Schlossmuseum

    Hier werden auf 1400 qm Fläche Kunstwerke und historische Zeugnisse aus sechs Jahrhunderten ausgestellt.

    Regelmäßige Sonderausstellungen regionaler Künstler sowie zu Themen der Angewandten Kunst ergänzen die Sammlungen zur fürstlichen Repräsentation und zur Stadt- und Industriegeschichte des 19. Jahrhunderts.

     Adalbert Hock, Entwurf eines Werbeplakats für Aschaffenburg, um 1900.

    Adalbert Hock, Entwurf eines Werbeplakats für Aschaffenburg, um 1900 (Ausschnitt), Foto: Ines Otschik.

  • Korkmodellsammlung

    Eine Besonderheit ist die weltweit größte Sammlung von Architekturmodellen aus Kork. 45 Modelle laden zu einem unterhaltsamen Spaziergang durch das antike Rom ein.

    Angefertigt wurden die Modelle von Hofkonditor Carl May (1747-1822) und dessen Sohn Georg May (1790-1853). Der Werkstoff Kork imitierte ideal die verwitterten Steinoberflächen.

    Bayerische Schlösserverwaltung

    Korkmodell Pantheon.

  • Die Schlosskapelle

    Den Altar der Schlosskapelle, 1609-1613 geschaffen von Hans Juncker, ist eines der kostbarsten Bildwerke der Zeit.

    Eine Licht-Ton-Installation bringt die 31 Alabasterskulpturen und fast 150 Relieffiguren des Altars zum Sprechen und macht in der Fülle der Details die großen inhaltlichen Zusammenhänge sichtbar.

    Bayerische Schlösserverwaltung

    Hans Juncker d. Ä., Hochaltar der Aschaffenburger Schlosskirche, 1609-1613

  • Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlung

    Die Gemäldegalerie gründet sich in wesentlichen Teilen auf die Sammlung, die der letzte Kurfürst und Erzbischof von Mainz, Friedrich Karl von Erthal, angelegt hat: Genremalerei, flämische und deutsche Landschaftsmalerei; Besonderheit ist die Passionsfolge des letzten Rembrandt-Schülers Aert de Gelder sowie Werke Lucas Cranachs d. Ä. und seiner Schule.

    Im Zusammenhang mit der Generalsanierung ist die Staatsgalerie bis auf Weiteres geschlossen.

    Staatsgalerie im Schloss Johannisburg

    Lucas Cranach d. Ä., Weibliche Halbfigur mit Federhut, 2. Viertel 16. Jahrhundert

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