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Christian Schad Museum

Biographie

1894
Geboren am 21. August in Miesbach, Oberbayern.

1915
Übersiedlung nach Zürich. Freundschaft u. a. mit Walter Serner, Hugo Ball, Emmy Hennings, Hans Arp, Leonhard Frank, Marcel Slodki.

1916
Anfänge in der Dada-Bewegung. Übersiedlung nach Genf.

1919
Schad entwickelt die „Photographie ohne Kamera“, die Schadographie.

1922
Reisen nach Italien. Mit Serner in Genua, Rom und Venedig.

1923
Rom, Heirat mit Marcella Arcangeli. Längere Aufenthalte in Paris, München, Pesaro. Übersiedlung nach Neapel.

1924/1925
Portrait des Papstes Pius XI. in Rom.

1925
Übersiedlung nach Wien.

1927
Beteiligung an der Ausstellung „Die Neue Sachlichkeit“ bei Neumann-Nierendorf in Berlin.

1928
Im April Übersiedlung nach Berlin.

1929
Teilnahme an der Ausstellung „Neue Sachlichkeit“ im Stedelijk Museum, Amsterdam.

1933
Eintritt in die NSDAP. Parteiausschluss 1942.

1936
Ohne Schads Kenntnis werden Schadographien in der Ausstellung „Fantastic Art, Dada, Surrealism“ im Museum of Modern Art, New York, gezeigt.

1937
Vertreten mit Gemälden auf der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Kunst in München

1942
Porträtaufträge in Aschaffenburg. Auftrag der Stadt für die Kopie der „Stuppacher Madonna“ von Matthias Grünewald, die sich heute in der Stiftskirche im originalen Renaissancerahmen befindet.

1943
Zerstörung des Berliner Ateliers bei einem Bombenabgriff. Umzug nach Aschaffenburg.

1947
Heirat mit Bettina Mittelstädt.

1950
Erste Bilder des „Magischen Realismus“ entstehen.

1960
Beginnt auf Anregung Helmut Gernsheims, sich erneut mit der Schadographie zu beschäftigen.

1961
Beteiligung an der Ausstellung „Neue Sachlichkeit“, Haus am Waldsee, Berlin. Bau des Atelierhauses in Keilberg bei Aschaffenburg.

1964
Erste umfassende Ausstellung seiner Bilder der Neuen Sachlichkeit in der Galerie Brockstedt, Hamburg, unter dem Titel „Christian Schad. Gesichter der 20er Jahre“.

1972
„Christian Schad“. Retrospektive im Palazzo Reale in Mailand.

1978
Ausstellung „Paris – Berlin, 1900–1933“ im Centre National d’art et de la culture Georges Pompidou, Paris.

1978/79
Ausstellung „Neue Sachlichkeit and German Realism of the Twenties“. Arts Council of Great Britain, Hayward Gallery, London.

1979/80
„Christian Schad Retrospektive“, Staatliche Kunsthalle Berlin.

1982
Am 25. Februar stirbt Christian Schad in einer Klinik in Stuttgart.

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