Bildnachweis: Tobias Stimmer, Das Silberne Zeitalter, um 1580 (Det.). Federzeichnung, weiß gehöht, ca. 15 x 20 cm. Privatbesitz (Foto: Dr. Thomas Schauerte)
Symposium FOCUS 1600
UNBEGRENZTE MÖGLICHKEITEN?
DIE ZEICHNUNG IM MANIERISMUS
Die Zeichnung kann als das wohl universalste Medium der Kunst angesehen werden – ob als spielerisch-intrinsische Grübelei, ob als Vorstudie zu Größerem, als Karikatur, als Vision, virtuoses Kunstkammerstück oder flüchtige Gedächtnisstütze. Was passiert also, wenn ein Stil, zu dessen Hauptmerkmalen der kreative Regel- und Traditionsbruch, künstlerische Originalität sowie Witz und Ironie gehören, auf das Medium der Zeichnung trifft?
Mit dieser 2021 begonnenen Tagungsreihe zur Kunst und Kultur des Manierismus soll zum nunmehr dritten Mal eine stärkere Sensibilisierung für diese Stilepoche in einer möglichst breiten Forschungsperspektive der historischen Kulturwissenschaften etabliert werden.
11.09.2025 bis 12.09.2025
