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Museum Jüdischer Geschichte & Kultur

Julius Neumann – ein Jude aus Schöllkrippen

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Filmdokumentation mit Einführung und Diskussion

Julius Neumann wurde 1891 in Schöllkrippen geboren, wuchs dort auf, absolvierte eine dreijährige kaufmännische Ausbildung in Aschaffenburg, heiratete 1927 nach Würzburg und führte dort das Textilunternehmen seines Schwiegervaters. Im Verlauf der Pogromnacht im November 1938 wurde er verhaftet und im KZ Buchenwald interniert. Unter Auflagen wurde er nach mehreren Wochen entlassen. Der Versuch, 1939 nach Kuba zu emigrieren, misslang. 1941 wurden er und seine Familie nach Riga deportiert.

Der ehemalige Lehrer Martin Hahn aus Schöllkrippen stellte intensive Recherchen zum Schicksal von Julius Neumann an. Zwei Teams der Mittelschule Schöllkrippen produzierten daraus eine mobile Ausstellung und eine 30-minütige Filmdokumentation. Einführung und Diskussion mit Heinrich Herrmann aus Rückersbach.

Verantstaltungsort: VHS Aschaffenburg, Luitpoldstraße 2, Vortragsraum E 05

Veranstalter: Museen der Stadt Aschaffenburg

Eintritt: frei

Termin:

Foto aus der Gestapo-Akte von Julius Neumann.

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