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Kunsthalle Jesuitenkirche

Man Ray. Magier auf Papier...und der Zauber der Dinge

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Der in dern USA geborene und in Paris gestorbene Fotgraf, Maler und Objektkünstler zählt zu den bedeutendsten Vertretern des Dadaismus und Surrealismus und gilt als avantgardistischer impulsgeber für di moderne Fotografie und Filmgeschichte. In der Ausstellung wird ein Fokus auf Man Rays Rayographien gelegt: Um 1919/20 begann Ray mit Fotogrammen zu experimientieren. Christian Schad entwickelte fast zeitgleich, 1918, die so genannten "Schadographien".

Beide Künstler legten unabhängig voneinander Gegenstände auf Papier und setzten sie verschiedenen Lichtquellen aus. Die verschwommenen dieses "Fotos ohne Kamera" fand bei den Dadaisten und Surrealisten großen Anklang. Der Dichter Jean Cocteau bezeichnete Man Ray als "Poeten der Dunkelkammer".

03.07.2021 bis 24.10.2021

Man Ray, Metronom (Perpetual motive), 1970 (1923), Metronom, Heftklammer, Photographie, Holzkasten (Multiple), Ausschnitt, Aufl. 18/40, 2,5 x 11 x 11 cm, Sammlung Großhaus.