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Stiftsmuseum

Renaissancekunst

  • Albrecht Graf von Brandenburg

    Die bedeutendste Blüte der Kunst verdankte Aschaffenburg Kardinal Albrecht von Brandenburg, der zeitweilig seine Residenz hier aufschlug. Nach der Einführung der Reformation in Halle (Saale) kam er 1541 nach Aschaffenburg und führte dabei eine enorme Anzahl bedeutender Kunstwerke mit sich. Sein berühmtes Bronzegrabmal befindet sich nebenan in der Stiftskirche St. Peter und Alexander.

    Lucas Cranach, Werkstatt, Albrecht Graf von Brandenburg als Heiliger Martin, 1524.

  • Lucas Cranach

    Kardinal Albrecht von Brandenburg war der wichtigste Auftraggeber der Cranach-Werkstatt. Nach der Einführung der Reformation in Halle gelangten viele bedeutende Kunstwerke, wie diese Tafel mit der heiligen Ursula, mit ihm nach Aschaffenburg.

    Lucas Cranach, Werkstatt, Hl. Ursula, um 1530.

  • Der Magdalenen-Altar

    Albrecht hatte die „Neue Stiftskirche“ in Halle an der Saale als seine Grablege bestimmt. Sie stattete er auf die großartigste Weise aus. Eines der Hauptwerke, der „Magdalenen-Altar“, zog mit ihm in seine neue Residenz Aschaffenburg. Kein Geringerer als Lucas Cranach und seine Werkstatt hatten die Tafelgemälde mit ihren lebensgroßen Darstellungen der Heiligen und der grandiosen Mitteltafel mit der Auferstehung Christi um 1525 hergestellt. In der Aschaffenburger Stiftskirche ließ sein Auftraggeber die großformatigen Tafeln nun aufstellen.

    Magdalenen-Altar

    Der Magdalenen-Alter aus der Werkstatt Lucas Cranachs ist erstmals in allen erhaltenen Teilen im Stiftsmuseum zu sehen.

  • Tradition der Stifter

    Herzog Otto war der Sohn des Stifterehepaares Liudolf und Ida, die um 957 das Stift St. Peter und Alexander in Aschaffenburg gegründet haben. Er liegt in der Stiftskirche begraben.

    Hans Junker ersetzte den zerstörten Grabstein in der Bildsprache der Renaissance.

    Hans Junker, Herzog Otto von Schwaben und Bayern, 1608.